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Im ersten Beitrag dieser Serie untersuchten wir die Aussage „Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst“. Den zweiten Impuls finden wir in einem kurzen Vers aus dem Buch der Sprüche:

„Macht und Hoheit sind ihr Gewand, und so lacht sie des künftigen Tages.“ (Sprüche 31:25)

In manchen Familien unserer Seelsorge-Fälle treffen wir auf zwei problematische Tendenzen: Es kommt vor, dass die Ehefrau die Familie führt. Ob aus aktivem Antrieb oder durch passives Verhalten des Ehemanns – das ist nicht Gottes Plan für Ehe und Familie.

Ebenso häufig werden Ehefrauen und Mütter aber leider primär als Hilfe gesehen, worunter der Respekt innerhalb der Familie leiden kann.

Es ist zweifelsohne Aufgabe der (familienführenden) Ehemänner, ein sorgsames Auge darauf zu haben, dass ihre Ehefrauen einen respektablen Status in der Familie genießen. Als Ehemänner haben wir darauf zu achten, dass die Kinder ihre Mutter ehren, respektieren und ihr gehorchen. Ihre Rolle z.B. als Hausfrau muss sie in „Macht und Hoheit“ ausüben können, statt durch Widerworte, Ungehorsam und Respektlosigkeit aufgerieben zu werden.

Das alles relativiert natürlich nicht die gottgegebene Führungsrolle des Mannes. Doch Ehemann und Ehefrau sind „ein Fleisch“ und das innerfamiliäre Ansehen der Ehefrau – als Mit-Repräsentant des „einen Fleisches“ – wirft Licht auf die Qualität unseres „Hauptseins“ als Ehemänner und hat auch Einfluss auf unser Gebet:

„Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen nach Erkenntnis als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, ihnen Ehre gebend als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden.“ (1.Petrus 3:7)

Setzen wir uns als Ehemänner dafür ein, dass unsere Ehefrauen den Weg an unserer Seite in „Macht und Hoheit“ gehen können und innerhalb und außerhalb der Familie anerkannt und respektiert werden.

Oliver Attendorn

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