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Das neue Jahr hat begonnen und wir wünschen allen Lesern Gottes Segen, Kraft und Gesundheit für alle anstehenden Aufgaben. Der Jahreswechsel bietet zeitlichen Raum, das persönliche Lebensschiff, den Kurs und weitere Aspekte einer Revision zu unterziehen, damit wir „im Wind" fahren.

Den Aufhänger stellt dieses Mal der 1.Timotheusbrief:

„18 Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Kind Timotheus, gemäß den vorher über dich ergangenen Weissagungen, damit du durch diese den guten Kampf kämpfst, 19 indem du den Glauben bewahrst und ein gutes Gewissen, das einige von sich gestoßen und so, was den Glauben betrifft, Schiffbruch erlitten haben" (1.Timotheus 1:18-19)

Der Apostel Paulus nennt seinem „Kind im Glauben", Timotheus, hier wichtige Aspekte, die im Leben eines Christen Beachtung finden müssen.

Das Leben ist ein Kampf – aber ein guter!

Wir wollen uns das manches Mal gern ersparen, unser Glaubensleben ist aber ein Kampf. Wenn das nun so ist, sollten wir uns darauf fokussieren, durch effektiven Einsatz und Befolgen der „Spielregeln" den Sieg zu erringen und Frucht zu ernten – beide Gedanken finden wir im 2.Timotheusbrief:

„5 Wenn aber auch jemand kämpft, so wird er nicht gekrönt, es sei denn, er habe gesetzmäßig gekämpft. 6 Der Ackerbauer muss, um die Früchte zu genießen, zuerst arbeiten." (2.Timotheus 2:5-6)

Ohne Kampf kein Sieg und ohne Arbeit keine Frucht – der Einsatz lohnt sich also!

Der Glaube soll und muss bewahrt werden!

Es gibt mehrere Aspekte zum Bewahren des Glaubens. Hier ist der Aspekt der aktiven Bewahrung des Glaubensguts gemeint. Als Christen können wir durch fehlende Aufmerksamkeit einem diffusen Auflösen unserer Glaubensgrundsätze oder dem schleichenden Verrücken unserer Grenzen ausgesetzt sein. Es ist hilfreich, sich immer wieder Zeit zu nehmen und sich mit Blick in die Bibel zu fragen: „Was glaube ich – und warum?".

Dein Gewissen ist elementarer Bestandteil Deiner Gesundheit!

Wir reden oft von einem schlechten Gewissen – das aber meist ein gutes, warnendes Gewissen ist. Wenn sich also das Gewissen meldet, ist es meist wegen eines Vorfalls oder Ansinnens, wo ein Konflikt mit meinen Überzeugungen auftritt.

Höre zunächst auf Dein Gewissen und prüfe, warum es Alarm schlägt. Wenn es Unrecht hat, korrigiere falsche Grundsätze (ein Gewissen kann lernen bzw. geformt werden). Hat es sich aber zu recht gemeldet, dann korrigiere Dein Handeln auf Basis des gesunden Gewissens.

Halte Dein Gewissen in Ehren und hüte Dich, es um anderer Menschen Interessen willen zu verletzen („ich finde das falsch, aber es wird halt von mir erwartet/verlangt"), selbst, wenn sie Deine Gewissensbindung nicht akzeptieren.

Das enge Zusammenwirken von Gewissen (Meldesystem z.B. für Verletzung Deiner Glaubensgrundsätze) und Deinen Glaubensgrundsätzen führt konsequenterweise dazu, dass ein Ignorieren des Gewissens ein Entkräften Deiner Glaubensüberzeugung darstellt.

Treiben lassen führt zu Treibholz!

Stehe für Deinen Glauben ein und führe einen guten Kampf! Arbeite an Dir und beachte die „Regeln des Kampfes". Justiere und beachte Dein Gewissen als moralischen Kompass und folge ihm.

Wir brauchen solche Christen, die sich aufraffen und eigenverantwortlich „gerade Bahn für ihre Füße" machen und Schwächere oder Strauchelnde neu ausrichten:

„12 Darum »richtet auf die erschlafften Hände und die gelähmten Knie«, 13 und »macht gerade Bahn für eure Füße«, damit nicht das Lahme vom Weg abkomme, sondern vielmehr geheilt werde." (Hebräer 12:12-13)

Wir wünschen Dir für das begonnene Jahr, dass Du gesegnet wirst und zum Segen bist!

Oliver Attendorn

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