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Einleitung

Ärger ist ein beständiger Begleiter des Alltags und ein Einfluss, dessen wir uns nicht verwehren können:

  • Wir können verschlafen,
  • die Milch zum Kaffee wurde verbraucht und nicht nachgekauft,
  • der vor uns Fahrende hat wirklich „alle Zeit der Welt“,
  • im Büro kann ich die wichtige Meetings-Mitschrift nicht finden,
  • das Mittagessen ist teuer und/oder versalzen,

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Wir können nun impulsiv und aggressiv „ausrasten“, wir können es überspielen und Magenschmerzen bekommen, manche ordnen es als minderrelevant ein und leben unbeschwert weiter.

Wir müssen uns klar sein, dass wir Ärger durchaus mit einer Energiequelle oder einem entfachten Feuer vergleichen können. Ein impulsiv dem Ärger entsprungener Satz kann beispielswiese verheerenden Schaden anrichten:

„5 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen großen Wald zündet es an!“ (Jakobus 3:5)

Mühelos können Ärger und Zorn Freundschaften entzweien, Familienbeziehungen zerstören und nachhaltigen und ausbreitenden Schaden anrichten. Wie ein entfesseltes Raubtier verschlingt es alles, was wir bei nüchterner Betrachtung eigentlichen schützen und bewahren wollten. Verstehen wir Ärger folgend am besten als Empfinden, während Zorn die nach außen gerichtete bzw. von außen erkennbare Folge zeigt.

Wir möchten vor zwei Reaktionsmöglichkeiten auf das Empfinden von Ärger warnen:

  • Eine Gefahr ist die der Legitimierung, z.B. durch Darstellen der Parallele zum „heiligen Zorn“. Heiliger Zorn ist eine Eigenschaft Gottes und beschreibt grundsätzlich den gerechten Zorn über etwas eindeutig Ungerechtes. Beachten wir dabei aber, dass Gottes Maßstab zu diesem Zorn perfekt ist und Er uns nicht zum Zürnen beauftragt – dazu im nächsten Absatz mehr.
  • Unterdrückung des Ärgers ist eine weitere Gefahr, denn „das Pressen der Milch ergibt Butter, und das Pressen der Nase ergibt Blut, und das Pressen des Zorns ergibt Streit.“ (Sprüche 30:33).

Auf den ersten Blick kann Epheser 4:26 („Zürnt, und sündigt nicht.“) natürlich als Aufforderung verstanden werden. Doch steht für den Begriff „Zürnt“ im Grundetext zwar ein Imtperativ, aber  eben als passive Form „Ὀργίζεσθε“. Zudem zeigt der folgende Verlauf („die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn! 27 Gebt auch nicht Raum dem Teufel!“) deutlich, dass wir den Ärger loswerden sollen, da er dem Teufel und seinem Wirken Raum schafft.

Wir kennen die Redewendung, „blind vor Wut“ zu sein, was das Problem recht gut umreißt. Mittel und Methoden der Achtsamkeit werden überwunden und ohne klaren Blick auf die reale Einschätzung entfacht der Ärger ein verheerendes Feuer ungeahnter Energie. Regeln des Anstands, Formen gegenseitigen Respekts und Wertschätzung verlieren alle Gültigkeit und man „wütet“ wegen seiner Wut los.

Es ist daher wichtig, dass wir Ärger a) wahrnehmen, b) ernst nehmen und ihn c) verarbeiten, ihn also nicht verdrängen, überspielen oder gar leugnen.

Formen der Verarbeitung von Ärger

Wir möchten auf zwei Möglichkeiten eingehen, Ärger und Wut zu verarbeiten.

Ärger Raum geben / herauslassen

Zunächst können wir der Wut natürlich Raum verschaffen und unseren Ärger ausleben bzw. ihn herausschreien. Dieses „Dampf ablassen“ ist auf Basis vieler Forschungen aber (selbst-)destruktiv und nicht förderlich. Die große Mehrheit der Forschungen hat zum klaren Ergebnis, dass

  • Ärger statt aggressiv konstruktiv und in einer direkten, sachbezogenen Art kommuniziert werden kann,
  • wir mit Vorwürfen, Anklagen, Zynismus und Sarkasmus nur weiteren Schaden anrichten,
  • eine „Schimpfkanonade“ und alle weiteren Formen herausgelassener Wut letztendlich nur ein Kontrollverlust sind und
  • der langfristige Schaden den der kurzfristigen Befriedigung deutlich überwiegt (z.B. durch zerbrochene Freundschaften).

Wir sollten als einfache Formel beachten, dass wir durch Herausschreien oder Ablassen des Ärgers an unserem Nächsten ihn mit unserem Ärger konfrontieren bzw. ihm unseren Ärger weiterleiten. Im Ergebnis ist nun er oder gar die ganzen Zuhörerschaft ärgerlich, was nicht unser Ansinnen sein sollte.

Gewinne den richtigen Blick auf Ärger

Sich zu ärgern ist per se keine Sünde, die Folgen können aber durchaus sehr sündig sein. Ärger hat allerdings sehr großes Potential, Achtsamkeit zu entwickeln und uns moralisch und sozial zu schulen:

  • Ärger kommt niemals aus dem Nichts, sondern ist meist die Folge von Ungerechtigkeit, Frustration oder Furcht. Sinnvoll genutzt, ist er also ein Indikator, uns mit Ursachen schmerzhafter Erlebnisse in unserem Leben auseinanderzusetzen.
  • Ärger ist Alarmsignal, das uns zur Aufmerksamkeit aufruft – wir müssen zuhören und einordnen!
  • Ärger versetzt uns ggf. in Hochspannung und zeigt uns, an welchen Tugenden Christi wir Nachholbedarf haben.
  • Auch bei Ärger schleifen sich Reaktionen als Verhaltensmuster ein – es ist Deine Entscheidung, ob Du auf Ärger grundsätzlich cholerisch oder besänftigend reagierst.

Tipps für den Umgang mit Ärger, Wut und Zorn

Wir möchten den Wunsch aufgreifen, dass wir Ärger wahrnehmen, ernst nehmen und ihn verarbeiten und auszugsweise einige Denkansätze vorstellen, die Dir dabei helfen können.

1. Die Reaktion ist Deine Entscheidung!

Viele Menschen sind überzeugt, dass sie ihrem Ärger Luft machen müssen, auf den Trigger „Ärger“ also auf bestimmte Art und Weise reagieren müssen. Dem ist aber nicht so. Ja, es können sich im Laufe der Zeit bestimmte Reaktionsmuster eingeschliffen haben, auf die wir keine Bewältungsstrategie entwickelt haben. Es ist also ein automatisierter Ablauf – das ist aber bei jeder Sünde so.

Deshalb ist die Lösung zu einer nachhaltigen Überwindung, Buße zu tun – unsere Gesinnung zu ändern und uns entsprechende Umgangsstrategien mit Ärger anzueignen! Es ist bequem, der Tendenz der Viktimisierung nachzugeben und sündige Folgen des Ärgers mit Machtlosigkeit zu legitimieren. Das ist aber kein biblischer Weg und keine biblische Lehre, wir allein sind für für unser Verhalten verantwortlich.

2. Stärke Dein Selbstbild!

Geschwister sind manchmal irritiert und kritisieren, wenn ich an Christen appelliere, ihr Selbstbild zu stärken. Während solche aber selbst oft mit dem Feingefühl und der Demut einer Planierraupe unterwegs sind, fehlt es anderen Geschwistern an gesundem Selbstwertgefühl. Was meine ich damit? Viele Christen leben u.a. nicht im Bewusstsein der unbedingten Liebe Gottes zu ihnen und unter dem Eindruck, sich für diese Vaterliebe qualifizieren zu müssen.

Unglücklichsein und fehlendes Bewusstsein, geliebt zu werden, führt oft zu Frust, Depression und Verletzlichkeit. Infolge dessen steigt die Vulnerabiblitätsschwelle und Missgeschicke, Herausforderungen und kränkende oder verletzende Erfahrungen führen zu der scheinbaren Notwendigkeit, seinem Ärger Raum zu geben, weil der Schmerz einfach unerträglich empfunden wird. Zudem wird oft eine kleine Mücke ein Elefant und jede Kleinigkeit ein Drama.

Wer aber versteht und bewusst auslebt, dass er Gegenstand der bedingungslosen Liebe Gottes ist, dass er ein geliebtes Kind des himmlischen Vaters ist und er sich dafür weder qualifizieren oder dies erhalten muss, der geht ganz anders mit Ärger und vielen anderen Triggern um.

3. Die Notwendigkeit der Selbstannahme!

Wieder ein Begriff, der oft zu negativ konnotiert wird – Selbstannahme bedeutet weder Unabhängigkeit noch Selbstherrlichkeit. Paulus appelliert in Römer 15:7 an uns, einander anzunehmen – wie könnte das dann etwas Schlechtes sein? Geistliche Defizite und wiederkehrende Untreue in geistlichen Aufgaben sind schlimm, zweifelsohne! Dennoch sollten wir uns mit unseren Fehlern und Schwächen akzeptieren (was kein Gutheißen ist), diese bekennen und uns freudig und zufrieden auf dem richtigen Weg weiterbewegen!

Manche Christen ähneln mittelalterlichen Mönchen, die viele Stunden im Kreis gingen und sich auf verschiedenste Weise geißelten – mit der festen Überzeugung, dass dies die einzig angemessene Haltung gegenüber Gott ist. Ich bin dankbar, dass meine Kinder mir als Vater dieses Schauspiel erspart haben. Als sie z.B. einmal Blumentöpfe zerdepperten, kamen sie schniefend rein, bekannten ihr Vergehen und sprangen dann fröhlich zum Spielen zurück. Ich hätte mich sonst auch als komischer Vater verstanden, wenn sie aus jedem ihrer (mir bekannten) Fehler ein Drama bzw. eine Selbstgeißelung gemacht hätten.

Unser Vater hat uns mit all unseren Fehlern und Schwächen angenommen. Er wirkt darauf hin, dass wir sie nachhaltig überwinden und uns nicht von ihnen unterwerfen lassen. Nehmen wir uns doch ebenso an und arbeiten wir an uns. Dann müssen wir auch nicht mehr in Selbstvorwürfen und -anklagen leben und daher – vor lauter Unzufriedenheit und dem Empfinden der Machtlosigkeit – auf jeden Ärger wie ein rasender Bulle reagieren.

4. Welche Ziele hat Dein Ärger?

Es ist vielleicht manchen Christen nicht bewusst, doch verfolgen wir beim Ausleben unseres Ärgers (un)bewusst Ziele. Bei manchem mag es sein, dem anderen Schaden zuzufügen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder ihn gar zu bestrafen; dazu einige Beispiel-Zitate:

  • Aggression: „Wenn Du weiter so unkonzentriert bist, werde ich noch wahnsinnig!“
  • Demütigung: „Bei so einem Mittagessen hätte ich auch in der Schule essen können!“
  • Überreaktion: „Du hast mein Auto wieder nicht gewaschen, jetzt fährst Du drei Tage mit dem Rad!“
  • Bloßstellung: „Nein, Erik kann heute nicht mit Euch spielen; er hat als einziger ’ne fünf geschrieben!“
  • Vergiftetes Lob: „Ja, mein Mann gibt sich Mühe beim Kochen – der Abwasch gehört leider nicht dazu!“

Mit liegt es aus eigener Erfahrung sehr am Herzen, dass Du diese Reaktionsmuster bei Dir ausfindig machst. Sie weisen definitiv auf eine Ursache hin, warum Du Dich z.B. durch Demütigung selbst aufwerten möchtest (oft bei Christen, die in Familien und/oder Gemeinden systematisch abgewertet werden)! Deshalb ist das auch nichts außergewöhnliches oder etwas, wofür ich Dich verurteilen würde; stelle Dir einmal folgende Fragen:

  • Möchtest Du durch Dein Verhalten im Nächsten Schuldgefühle wecken?
  • Möchtest Du Deinen Nächsten durch z.B. Wutausbrüche einschüchtern?
  • Möchtest Du durch Deine ausgelebte Wut evtl. Aufmerksamkeit heischen?
  • Möchtest Du dem Nächsten durch Deine Reaktion etwas heimzahlen?
  • Möchtest Du Deinen Nächsten abwerten oder demütigen, um Dich indirekt aufzuwerten?
  • Findest Du in Deinem „Ausrasten“ (auch) Entlastung oder Befriedigung?
  • Sind das Deine bewussten Ziele, die Du – also Dein wahres „Ich“ – gutheißt?
  • Erkennst Du in Deinen Reaktionsmustern Sünde und belasten diese Dein Gewissen?
  • Möchtest Du oder bist Du bereit, diese sündigen und destruktiven Verhaltensweisen abzulegen?

Die ersten fünf Punkte verdeutlichen sicher ausreichend, dass ein „dem Ärger Luft machen“ oft ein Hilfeschrei mit ganz anderer Ursache ist. Deshalb ich es so hilfreich, allein oder mit Hilfe diesen Ursachen auf den Grund zu gehen. Dann sinkt die Vulnerabilitätsschwelle und die Gefahr eines „Kurzschlusses“ bzw. einer unkontrollierten „Entladung“ sinkt auf ein gut handlebares Niveau.

5. Reaktionsmuster/Bewältigungsstrategie: Wie willst Du dem Ärger entkommen?

Viele Sportarten erfordern das Aneignen professioneller Reaktionsmuster. Nehmen wir beispielsweise die Eröffnungen beim Schach, Bewegungsabläufe beim Badminton oder Tischtennis, die Deckung beim Boxen oder die Schwerpunktverlagerung beim Reiten oder Motorradfahren. Bei all diesen Aktivitäten schulen wir Reaktionsmuster – ebenso auch bei z.B. unternehmerischen Belangen, wie Mediationstechniken etc. Warum nur sollten wir im geistlichen Kampf anders handeln, wenn uns die Impulskontrolle bei Ärger immer wieder entgleitet?! Warum eignen wir uns hier nicht in gleichem Maße entsprechende „Gegenmaßnahmen“ an und trainieren diese?

Ausgangspunkt zum Bilden eines biblischen Reaktionsmusters bzw. einer biblischen Bewältigungsstrategie ist die Einsicht, dass das Ausleben Deines Zorns (mit der üblichen Befriedigung) letztlich zu verurteilende Sünde ist und dass Du sie bekennst und lässt. Danach – und erst danach! – kannst Du überlegen, wie Du gern auf den Trigger „Ärger“ reagieren würdest, welche Reaktion Deiner wahren Identität in Christus entspricht und wie Du Umfelder vermeiden kannst, die Dich besonders „ärgern“.

Wenn Du möchtest, kannst Du auch die folgenden Fragen verwenden, deren Antworten zugleich gut helfen, den Einfluss von „Ärger“ zu erkennen bzw. zu demaskieren. Deshalb verwenden wir u.a. diese Fragen in unserem „Ärger-Tagebuch“ für chronische Choleriker:

  • Welcher Anlass bzw. welche Situation hat bei Dir Ärger ausgelöst, bei welcher Begebenheit war es am stärksten?
  • Welche unguten Reaktionen sind/wären Deine erste Wahl und wofür steht dieser „Schrei“?
  • Gibt es bestimmte Personen-/Berufs-/Sozialgruppen, die Dich am schnellsten zornig machen?
  • Verdrängst Du eher Deine Wut, frisst sie in Dich oder verlagerst Du Deine Wut von innen nach außen?
  • Verwendest Du „geistliche Mäntelchen“, legitimierst Dein Verhalten also z.B. als „heiligen Zorn“ oder bist innerlich rasend vor Zorn, reagierst aber nicht, um dadurch bewusst „feurige Kohlen auf sein Haupt zu sammeln“ (Römer 12:20)?
  • Wenn Du Deine Wut nach außen verlagerst: Gibt es dafür bestimmte Zielgruppen, an denen Du Dich „abarbeitest“?
  • Bemerkst Du psychosomatische Reaktionen Deines Körpers (Blutdruck, Ausschlag, Magen-/Darmbeschwerden)?

Es ist keine große Herausforderung, nach objektiver Analyse die ursächlichen Gründe zu erkennen, warum wir bestimmte Reaktionsmuster anwenden und welcher Mangel diesen initiiert. Aus diesen Gründen können wir meist leicht erkennen, was wir dringend mit unserem himmlischen Vater besprechen sollten und in der Bibel ausfindig machen, welche Bewältigungsstrategie Gott uns empfiehlt. Es ist dabei elementar, dass Du Dir gegenüber absolut ehrlich bist! Bemerkst Du, dass Du als Reaktion auf verletzende Wort erst einmal innehältst, um die meist schädigende Antwort zu finden? Das ist absolut verwerflich, das ist es aber auch ohne Dein Eingestehen – deshalb erkenne Dich in Bezug auf Deinen Ärger wahrhaftig im Licht Gottes und verlasse diese traurige Sequenz Deines Lebens!

Fazit

Das ungezügelte Ausleben von Ärger, Wut und Zorn ist Sünde – das wissen wir gut, wenn wir gerade nicht geärgert werden. Beim Trigger „Ärger“ empfinden wir uns oft als machtlos, insbesondere bei geringer Vulnerabilität. Diese wiederum ist kein Zeichen davon, dass wir in Christus ruhen; denn niemand, der gerade verletzt ausrastet, denkt zeitgleich: „Schade, dass Du mich so lieblos behandelst – Gott sei Dank bin ich ununterbrochen und unauflöslich Gegenstand der Liebe Gottes!“.

Daher ist es sinnvoll, dass wir Ärger als solchen erkennen, ernst nehmen und überwinden. Falsch eingeschliffene Reaktionsmuster sollten wir korrigieren und uns vorbeugende und nachhaltige Bewältigungsstrategien der Bibel aneignen – ein wichtiges Modul ist z.B. „Für meine Liebe feindeten sie mich an; ich aber bin stets im Gebet.“ (Psalm 109:4).

Nimm Dir Gottes Appell aus Epheser 4:26 zu Herzen: lass Dich ruhig erzürnen, aber sündige nicht in Hinblick auf Deine Reaktion! Versuche, ruhig zu bleiben, keine Streit zu entfachen und dann rede bzw. handle wohlüberlegt – das trainiert dann gute Reaktionsmuster!

Wir wünschen Dir dabei viel Gelingen und Gottes Segen, wenn wir helfen können, sprich uns gern an!

Oliver Attendorn

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