Allgemeine Bedarfe
Das Spektrum der Bedarfe, mit denen sich Klienten an uns wenden, umfasst viele Facetten des Lebens:
- PsychischeDer Begriff "Psyche" ist das altgriechische Wort für Seele, "Psychologie" entsprechend die „Lehre von der Seele“. Das Wort ψυχή/psuchē wird in der Bibel 60 Mal für „Seele“ verwendet, beispielsweise in Matthäus 11:29. Im modernen Sprachgebrauch umfasst sie das Denken, die Gefühle und das Verhalten eines Menschen. Störungen und psychosomatischePsychosomatik ist grundsätzlich ein Fachgebiet, das sich mit dem Einfluss seelischer/psychischer und sozialer Faktoren auf den Körper auseinandersetzt. So können viele psychische Störungen wie z.B. Depressionen psychosomatische Auswirkungen auf den Körper haben, wie beispielsweise einen Reizdarm. Analog dazu beschreiben somatoforme Störungen Beschwerden, für die keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird (z.B. ICD-10 F51 "Nichtorganische Schlafstörungen"). Krankheiten inkl. Selbstverletzung, u.a. bedingt durch körperlichen und seelischen Missbrauch, Stress, PhobienAngststörungen oder Phobien sind ein Sammelbegriff für mit Angst verbundene psychische Störungen. Gemeinsames Merkmal sind exzessive, übertriebene Angstreaktionen beim Fehlen einer wirklichen äußeren Bedrohung. Unterschieden werden diffuse bzw. unspezifische Ängste (treten spontan und zufällig auf und haben keine Situation oder Objekte als Auslöser), Phobien sind dagegen auf konkrete Dinge ausgerichtet und an bestimmte auslösende Objekte, Situationen oder Räumlichkeiten gebunden (zum Beispiel Tiere, Menschen oder Platzmangel). Phobien werden in der ICD10 mit F40.- kodiert, können aber z.B. bei einer Störung des Sozialverhaltens auf z.B. F91.-/F92.8 ausgeweitet werden. etc.
- Süchte jeder Art: neben „harten Drogen“ auch Alkohol, Nikotin, Pornosucht, Mediensucht inkl. (Online-)Spielsucht etc.
- Wunsch nach Lebensstilkorrekturen und Gesinnungsänderungen, Entwicklung individueller Perspektiven etc.
- Glaubens- und Lebenskrisen als Folge von Trauerfällen, Abfall/Abkehr vom Glauben (Dekonversion), Arbeitsplatzverlust etc.
- Beziehungskonflikte in Ehe, Familie, Beruf und weiteren sozialen Bereichen.
Diesen Bedarfen und dem damit verbundenen Leidendruck begegnen wir mit einem – ebenfalls breit gefächerten – Angebot an therapeutischer Seelsorge:
- Helfende Seelsorge – Stabilisierung und Heilung, z.B. nach Traumata und in Ängsten, DepressionEine Depression ist eine aus medizinischer Sicht ernste und behandlungsbedürftige Erkrankung. Sie beeinflusst das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen. Die kann viele Formen annehmen, beispielsweise eine depressive Episode (ICD10 F32.-) oder auch eine chronifizierte Form erreichen (rezidivierende depressive Störung; ICD10 F33.-). etc.
- Konfrontierende Seelsorge – Hilfe beim Erkennen und Einstellen schädigender, destruktiver Lebensführung, z.B. Süchte, Okkultismus/Mystizismus etc.
- Informative Seelsorge – Informelle Vorbereitung und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung, z.B. Entschuldung, Seelsorge in der Ehe etc.
- Vorsorgende Seelsorge – Ableiten zukünftiger Probleme anhand der Lebensführung, Verhindern weiterer Verschlechterung bzw. Eskalation, vorbeugende Immunisierung, z.B. Rachsucht, Isolationsbemühen etc.
- Seelsorge in spirituellen bzw. geistlichen Problemen – Beantwortung von Fragen zu Wert, Sinn und Ziel des Lebens sowie Unterstützung, Antworten auf die dringenden Probleme des Lebens zu finden, z.B. Rollenverständnis Gott/Mensch, abnorme Verhaltensmuster mit religiöser Indikation etc.
Wir haben die Überzeugung, dass eine geordnete Gottesbeziehung (transzendenter Teil) ein grundsätzlicher Bedarf jedes Lebewesens ist. Zudem sehen wir den Glauben als hilfreiches Mittel zur Bewältigung der oben genannten Problematiken. Aber auch Christen, ungeachtet ihres Alters oder Engagements – können unter Konflikten, Krisen, Identifikationsproblemen, Erziehungsschwierigkeiten, unter psychischenDer Begriff "Psyche" ist das altgriechische Wort für Seele, "Psychologie" entsprechend die „Lehre von der Seele“. Das Wort ψυχή/psuchē wird in der Bibel 60 Mal für „Seele“ verwendet, beispielsweise in Matthäus 11:29. Im modernen Sprachgebrauch umfasst sie das Denken, die Gefühle und das Verhalten eines Menschen. und psychosomatischenPsychosomatik ist grundsätzlich ein Fachgebiet, das sich mit dem Einfluss seelischer/psychischer und sozialer Faktoren auf den Körper auseinandersetzt. So können viele psychische Störungen wie z.B. Depressionen psychosomatische Auswirkungen auf den Körper haben, wie beispielsweise einen Reizdarm. Analog dazu beschreiben somatoforme Störungen Beschwerden, für die keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird (z.B. ICD-10 F51 "Nichtorganische Schlafstörungen"). Störungen leiden. Sie suchen Seelsorge, die fachlich den Menschen ganzheitlich anspricht, sachlich alle Verhaltensauffälligkeiten etc. im Zusammenhang versteht, therapeutische Fähigkeiten einschließt und den ganzen Menschen nach Leib, Seele und Geist frei macht.

